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Beihilfeversicherung Beamte Wissen

Die Beihilfeversicherung für Beamte ist eine finanzielle Unterstützung in Krankheits-, Geburts-, Pflege- und Todesfällen für deutsche Beamte, Soldaten und Berufsrichter, deren Kinder sowie deren Ehepartner, wird beim Bund und in den Ländern unterschiedlich verwaltet.

Hier der Link zu den Ausführungen dazu auf Wikipedia Beamtenrecht

Für aktive Beamte wird die Hälfte der beihilfefähigen Aufwendungen übernommen, bei Kindern, Ehegatten, eingetragenen Lebenspartnern (bei den Bundesbeamten rückwirkend ab 1. Januar 2009[5] und in den meisten Bundesländern (außer in Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen), und Ruhestandsbeamten auch mehr. Ehegatten und Lebenspartner erhalten jedoch nur dann Beihilfeleistungen, wenn sie nicht selbst gesetzlich krankenversicherungspflichtig sind und ihr Einkommen unter einer bestimmten Grenze (z.B. 18.000 Euro im vorvergangenen Kalenderjahr) liegt. Kinder erhalten Beihilfe, wenn mindestens ein Elternteil beihilfeberechtigt ist. Die Leistungen der Beihilfe liegen nur in Einzelfällen über denen der gesetzlichen Krankenversicherung, so wird z. B. in Hessen noch die Chefarztbehandlung oder ein Zweibettzimmerzuschlag bei stationären Krankenhausaufenthalten erstattet.

Den verbleibenden Teil der Krankheitskosten decken die Beihilfeberechtigten in der Regel durch eine private Kranken- und Pflegeversicherung (ggfs. mit Beihilfeergänzungstarifen) ab. Sofern der Beamte sich als freiwilliges Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse versichert, werden nur in bestimmten Fällen Beihilfen gewährt, da ansonsten auf das Sachleistungsprinzip der GKV verwiesen wird. Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung ist vom Beamten allein zu tragen; der Dienstherr beteiligt sich nicht daran. In manchen Bundesländern wird einigen Beamtengruppen (z. B. Polizeivollzugsbeamten) statt der Beihilfe Freie Heilfürsorge gewährt. Die Polizeivollzugsbeamten der Bundespolizei erhalten durchweg Heilfürsorge (Heilfürsorge BPOL) auf Grundlage des § 80 BBesG.

Aktive Soldaten erhalten dagegen keine Beihilfe. Sie nehmen die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung in Anspruch. Ihre Familienangehörigen erhalten Beihilfe, sofern sie nicht selbst versicherungspflichtig sind. Pensionierte Berufssoldaten und deren Familienangehörige sind beihilfeberechtigt.

Falls Sie Fragen haben die Sie in den Beihilfe-Verordnungen nicht erschöpfend geklärt bekommen dann habe ich Ihnen hier einen Link zu einem Forum mit ca. 2.000 Mitgliedern.
Das KommunalForum.de kann Ihnen hier unter Umständen weiter helfen. Eine kurze Infos ob das geholfen hat wäre sehr freundlich!

Die Beihilfe-Verordnungen sind, wie alle gesetzlichen Regelungen inzwischen in unserem Land, ständigen Änderungen unterworfen. Wir versuchen deshalb direkt zu den Quellen der Verordnungen im Internet zu verlinken.

Sollten Sie Links finden die nicht stimmen oder nicht funktionieren dann informieren Sie uns bitte, das hilft uns die Seite aktuell zu halten!

Bund

Bund Beihilfeverordnung

Baden-Württemberg

Baden-Wuerttemberg Beihilfeverordnung

Bayern

Bayern Beihilfe-Verordnung

Berlin

Berlin Beihilfe-Verordnung

Brandenburg

Brandenburg Beihilfe-Verordnung

Bremen

Bremen Beihilfe-Verordnung

Hamburg

Hamburg Beihilfe-Verordnung

Hessen

Hessen Beihilfe-Verordnung

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern Beihilfe-Verordnung

Niedersachsen

Niedersachsen Beihilfe-Verordnung

Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen Beihilfe-Verordnung

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz Beihilfe-Verordnung

Sachsen

Sachsen Beihilfe-Verordnung

Saarland

Saarland Beihilfe-Verordnung

Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt Beihilfe-Verordnung

Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein Beihilfe-Verordnung

Thüringen

Flagge Thüringen - Beihilfeverordung

Sollten Sie weitere Informationen suchen dann wenden Sie sich an uns, wir helfen Ihnen gerne und kennen auch Spezialisten die uns bei der Beantwortung Ihrer Fragen helfen.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.beihilfe-aktuell.de/index.php/beihilfeversicherung-beamte-wissen

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Beihilfe Baden-Württemberg   Änderung der Beihilfe-Verordnung Baden-Württemberg zum 1. 1. 2013 Hier der Text der Änderungen: Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 18. Dezember 2012 folgende Änderungen der Beihilfeverordnung (BVO) beschlossen:       Senkung der Einkommensgrenze für berücksichtigungsfähige Ehegatten / eingetragene Lebenspartner von 18.000 € auf 10.000 €.       Erhöhung der Kostendämpfungspauschale …

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Beihilfe Hessen, eine Kurzübersicht Hinweis: Das Land Hessen plant eine Beihilfeänderung zum 01.07.2012.                 Bemessungssätze (familienbezogen) Beihilfeberechtigte                                              50 % ambulant/Zahn  65 % stationärMax. Bemessungssätze                                    70 % ambulant/Zahn 85 % stationärBeihilfeberechtigtemit mehr als einem Kind                                   +5 % je berücksichtigungsfähigem                         …

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