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Beihilfe Baden-Württemberg

Beihilfe Baden-Württemberg

 

Änderung der Beihilfe-Verordnung Baden-Württemberg zum 1. 1. 2013

Hier der Text der Änderungen:

Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 18. Dezember 2012 folgende Änderungen der Beihilfeverordnung (BVO) beschlossen:

 

 

 

Senkung der Einkommensgrenze für berücksichtigungsfähige Ehegatten / eingetragene Lebenspartner von 18.000 € auf 10.000 €.

 

 

 

Erhöhung der Kostendämpfungspauschale (Selbstbeteiligung in der Beihilfe).

 

 

 

Begrenzung der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für Auslagen, Material- und Laborkosten bei zahnärztlichen Leistungen

 

 

 

Einheitlicher Beihilfebemessungssatz von 50 % für Neueinstellungen.

 

Erhöhung der Kostendämpfungspauschale ( Selbstbeteiligung in der Beihilfe ). Hiervon betroffen sind die Besoldungsgruppen A8 bis B 8 und höher. In Euro ausgedrückt bedeutet dies Steigerungen ab 6 € bis hin zu über 100 €.

Alle ab dem 01.01.2013 eingestellte Beihilfeberechtigte erhalten nur noch ein einheitlichen Beihilfebemessungssatz von 50 % für die beihilfefähigen Aufwendungen. Die 50% Beihilfe erfolgen, im Gegensatz der bisherigen Regelung, unabhängig von der Zahl der berücksichtigungsfähigen Kinder und gilt auch für den berücksichtigungsfähigen Ehegatten/eingetragenen Lebenspartner sowie im Ruhestand als beihilfeberechtigter Versorgungsempfänger.

Ein weiterer Schritt zur höheren Selbstbeteiligung ist die Begrenzung der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für Auslagen, Material- und Laborkosten bei zahnärztlichen Leistungen.

Seit dem 1.01.2013 sind Aufwendungen für Auslagen, Material- und Laborkosten nach § 4 Abs. 3 und § 9 der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) nach den Abschnitten

C – Konservierende Leistungen (Füllungen, Kronen)
F – Prothetische Leistungen (Brücken, Prothesen)
H – Eingliederung von Aufbissbehelfen und Schienen

des Gebührenverzeichnisses der GOZ nur noch mit 70 % der ansonsten beihilfefähigen Aufwendungen beihilfefähig.

Zahnärztliche Behandlungen, die noch vor dem 1. Januar 2013 begonnen wurden und im Laufe des Jahres 2013 erfolgen, sind hiervon nicht betroffen. Als Behandlungsbeginn ist der erste Untersuchung- oder Behandlungstermin zu werten, der in zeitlichem und sachlichem Zusammenhang mit der Maßnahme steht.

Von dieser Einschränkung nicht betroffen sind Aufwendungen nach den übrigen Abschnitten des Gebührenverzeichnisses der GOZ, insbesondere nach den Abschnitten G (Kieferorthopädische Leistungen) und K (Implantologischen Leistungen).

Da es sich hier doch um einschneidende Änderungen handelt sollten Sie sich die Zeit für eine kompetente Beratung nehmen!

 

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